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Competitions und wie unsere Nerven damit umgehen

Competitions und wie unsere Nerven damit umgehen

Competitions und wie unsere Nerven damit umgehen

Als ich diesen Beitrag begonnen habe zu schreiben, war die letzte Competition gerade 3 Tage her. Da es eine ‚Live‘-Online Competition war, gab es auch noch keine Ergebnisse. Irgendwie war diese Competion jetzt schon für mich anders, als die vorangegangen und genau deswgen wollte ich meinen aktuellen Meinungsstand über das Thema Competitions für Euch festhalten.

In den letzten Tagen habe ich die verschiedensten Stadien die man wohl während der Teilnahme an einem Wettbewerb haben kann durchlebt.

Stadium 1 -Erleichterung

Das „Ja ich hab’s hinter mich gebracht und das ohne es großartig zu vermasseln“-Stadium
Ich habe mich für diese Competition viel intensiver vorbereitet, als bei den anderen. Ich wollte so viel wie möglich aus meinem Können rausholen. Besonders das Machen von „Verspielern“, obwohl ich die Lieder immer gut auswendig kann, wollte ich dieses Mal durchbrechen.
Genau das geschah auch. Als ich den Dudelsack das letzte mal absetzte um danach zur Kamera zu gehen um diese abzudrehen, wurde es mir erst so richtig bewusst. Ich hatte keinen großen Verspiel-Fehler dabei. Also „Yes – I did it!“
Ein großartiges Gefühl mit hunderten von Glückhormonen durchströmte meinen Körper. Ich war zufrieden, glücklich, welchen Beitrag ich dieses Mal geleistet habe.
Also, Video hochladen und sofort einreichen.

Stadium 2 – Angst und Unsicherheit

Am nächsten Tag begannen dann die Gedanken zu wandern.
War ich zu langsam? Hab ich die Lieder gut phrasiert? Hab ich die Starts und Stops gut hinbekommen? Wie war die Stimmung des Dudelsackes?
Ich hab die Aufnahme auch meinem Lehrer geschickt und er hat noch nicht darauf reagiert.
Ein tiefer Sumpf von Unsicherheit machte sich unter meinen Füßen breit und ich bin direkt hineingestiegen.
Ich konnte mich nicht dazu überwinden die Aufnahme anzuhören.

Stadium 3 – Nerven beruhigen

Wieder einen Tag später habe ich mich dann dazu durchgerungen und mir das Video angeschaut (und angehört). Plötzilch war der Sumpf wieder weg und meine Stimmung stieg. Es war nicht so schrecklich wie ich befürchtet hatte. Im Gegenteil, ich war sogar sehr zufrieden.
Mein Lehrer hat dann auch noch im Laufe des Tages geantwortet und auch er war wirklich zufrieden mit meinem Beitrag.

Stadium 4 – Das Ergebnis und meine Reaktion

Nach einer gefühlten Ewigkeit wurden endlich die Ergebnisse bekanntgegeben!

Ich bin in folgenden Kategorien / Liedern angetreten und hab diesemal 2x geschafft eine Platzierung zu bekommen:

2/4 Marsch: Millbank Cottage – 6. Platz
Strathspey & Reel: Arniston Castle & The Blackberry Bush – ohne Platzierung
6/8 Marsch: Angus MacKinnon – 5. Platz

Zuerst kam bei jeder Preis-Verlesung nach meinem Namen ein kleiner Freuden-Schrei.
Doch dann die große Frage: Soll ich mich jetzt darüber freuen oder nicht? Ist das ein gutes Ergebnis, dafür dass ich dieses mal viel viel mehr geübt habe?

Ob ihr es glauben könnt oder nicht, Ich habe einen ganzen Tag gebraucht um zu verarbeiten, dass dieses Ergebnis mit den darin verbundenen Vorbereitungen und Anstrengungen wirklich gut ist.

Es war meine 4. Solocompetition, die 3. Solocompetition bei der CLASP (=Competition League for Amateur Solo Pipers) und meine 1. ‚Live‘-Online Competition. Also ja, das Ergebnis ist super und ich kann mich mittlerweile darüber freuen!

Schritt für Schritt zum Erfolg

Ein wenig hat es wohl den Ehrgeiz in mir geweckt, dass ich mit etwas mehr Übung vielleicht nochmal so gut, oder sogar besser abschneiden könnte. Deswegen werde ich das Thema Competition und die damit verbundenen Ängste weiterhin verfolgen.

Ihr wollt mehr über mich erfahren? Dann seit ihr hier genau richtig.

Wenn Ihr wollt besucht mich auch gerne auf Facebook oder Instagramm !

Competitions und wie unsere Nerven damit umgehen

 

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